Huckelrieden

Huckelrieden wurde das erste Mal 1350 als toder Huckeriden erwähnt. Es befindet sich geographisch im Mittelpunkt des Überhäsigen Viertels. Huckelrieden ist eine auf einer höher gelegenen und vom Hochwasser der Hase geschützten Ansiedlung im Niederungsgebiet des Bühnenbaches. Prägender Mittelpunkt des Dorfes ist die Schutenmühle (Foto unten), in deren Nähe unterjährig viele Aktivitäten statt finden.

HUCKEL~1Bis 1800 muss in Huckelrieden (dort wo sich heute der Hof Wöste [Foto unten links] befindet) eine Burg mit Kapelle und Gräfte gestanden haben, die dann aber eingeebnet wurde. Alle gehörten zu einem adligen Gut, welches von 1399-1701 im Besitz der Familie Steding war. Ein Standbild des hl. Nepomuk an der Hase in Löningen soll sich ehemals auch dort befunden haben.

Hof WösteDer gesamte Ortsteil ist nach dem ehemaligen „GUT HUCKELRIEDEN“ benannt. Heute ist das Wahrzeichen des Dorfes die Schutenmühle mit seinem Heimat- und Backhaus, welches jedes Jahr viele Besucher anzieht und wo jährlich der Deutsche Mühlentag gefeiert wird. Das Heimathaus ist auch für viele Ausstellungen überregionaler Künstler bekannt. Wirtschaftlich hat Huckelrieden einen Garten und Landschaftsbaubetrieb mit mehreren Angestellten. Aktuell leben in Huckelrieden 61 Einwohner.